Freitagsfragen #94 in kurz

Freitagsfragen

 

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

ich erlaube mir, mich den heutigen Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog mal in aller Kürze zuzuwenden. Aus Gründen. Legen wir los. Die heutigen Fragen und Antworten lauten:

1.) Magst Du Regen?

Man soll eine Frage ja nicht mit einer Gegenfrage beantworten, aber: Mag überhaupt irgendjemand Regen? Ich meine, so richtig? Meine persönliche Begeisterung für Regen hält sich arg in Grenzen. Regen ist wie Steuern zahlen: muss von Zeit zu Zeit sein, man ahnt, dass es einen gewissen Sinn hat, aber es nervt dennoch!

Andererseits, sollte die Wahl aus Regen oder Schnee, Regen oder Minusgrade, Regen oder Blizzard, Regen oder Blitzeis, Regen oder Hagel, Regen oder Herbststürme, Regen oder Bayern München bestehen, dann ziehe ich in jedem der genannten Fälle den Regen vor.

Es kommt wohl wie so häufig darauf an.

2.) Was war das Skurrilste, das Dir in einem Vorstellungsgespräch passiert ist?

Mir persönlich sind bislang arg wenige Dinge in Vorstellungsgesprächen passiert, die ich wirklich als skurril bezeichnen würde. Gut, zu Zeiten der Ausbildungssuche hatte ich ein Bewerbungsgespräch, nach dem ich heutzutage dem potenziellen Arbeitgeber auf Grundlage des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes – aber das gab es halt damals noch nicht – den Arsch ab- und ihn bis in die Steinzeit verklagen würde, weil sich der Herr nicht entblödete, mir die Tatsache, dass ich nicht in die engere Auswahl kommen werde, kackfreck damit zu begründen, dass ich augenscheinlich zu dieser und jener Arbeit körperlich nicht in der Lage sei. Was faktisch nicht stimmte! Arschloch! Mittlerweile gibt es ihn nicht mehr. So!

Ich kann also nur mit wenigen persönlichen Erlebnissen aufwarten, kenne aber eine Person, die nach Ende ihres Vorstellungsgesprächs durch Verwendung der falschen Ausgangstür einen Alarm im gesamten Betrieb ausgelöst hat. Das fand ich durchaus skurril. Der Arbeitsplatz wurde seinerzeit übrigens anderweitig vergeben … ;-)

3.) Was war Deine erste Begegnung mit dem Tod?

Ach, das ist so gar nicht mein Thema. Ich bevorzuge, dem Tod nur in Person der in Großbuchstaben sprechenden Version von Pratchett zu begegnen und allen anderen Versionen auszuweichen und fände es ganz nett, wenn man es umgekehrt bitte auch so halten würde. Noch so drei- bis vierhundert Jahres, wenn es geht. Danke.

4.) Die Wahl der Qual: Jeden Tag einer neuen anstrengenden Person begegnen oder täglich die selbe anstrengende Person um Dich haben?

Ich würde ja die wechselnden Personen nehmen, sehe da aber die Gefahr, dass sich die allgemeine Weltsicht durchsetzt, dass alle Menschen so sind. Und ja, Menschen sind schwierig, aber doch nicht alle, insofern wäre es doch schade, wenn täglich neue Exemplare des Homo molestum mir meinen Glauben an die Menschheit noch nachhaltiger versauen als ohnehin schon.

Also nehme ich die Einzelperson, auf die man sich im Laufe der Zeit dann auch ganz individuell einstellen kann.

 

Das war es auch schon wieder, ich wünsche allseits einen schönen Freitagabend und ein möglichst schönes Wochenende, das ich zumindest zu großen Teilen in Anwesenheit des neuen Romans von Pascal Mercier verbringen werden.

Gehabt euch wohl!

8 Kommentare zu „Freitagsfragen #94 in kurz

  1. Wundervoll, vielen Dank fürs Mitmachen.

    Das mit dem Alarm muss ja oberpeinlich gewesen sein. Ich hätte sie genommen, weil sie den Fehler ganz bestimmt kein zweites Mal gemacht hätte. :D

    Und ja, ich mag Regen in den richtigen Umständen sehr gerne. Im Sommer. So ein leichter Nieselregen im Sommer ist ziemlich sexy. Aber auch Sommergewitter sind großartig.

    Gefällt 1 Person

    1. Nichts zu danken, immer wieder gerne. ;-)

      Ich meine, mich daran zu erinnern, dass nach dem Vorfall mit dem Alarm auch gar nicht mehr so großes Interesse daran herrschte, den Job auch kriegen, insgesamt war das wohl wirklich zu peinlich. ;-)

      Gefällt 1 Person

    1. Also „Geldregen“ quasi!? ;-) RB Leipzig ist fast dasselbe wie der FC Bayern München, nur mit den Unterschieden, dass die Philosphie eine andere ist, die Entscheidungsträger keine größenwahnsinnigen Egomanen sind und die Spieler mehrheitlich keine arroganten Diven – was nicht heißt, dass das nicht alles noch werden kann … ;-)

      Gefällt 1 Person

  2. Auf die Lektüre freue ich mich auch schon, trudelt aber erst Montag ein. Skurril: ich bekam den absoluten Traumjob, weil ich mein Seidenschälchen so ordentlich gebunden hatte und so sittsam wirkte ( was ich natürlich auch war)🤗 war 1962. Schönes Lesevergnügen wünsche ich Dir, Karin mit 🐈

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, ich mich auch, ich bin gespannt, was mich erwartet. Meinetwegen hätte der Herr gerne etwas häufiger Romane schreiben können …

      Und einen Seidenschal hatte ich damals nicht, vielleicht war auch das das Problem… :-)

      Auch Dir ein schönes Lesevergnügen – ich werde berichten.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.