Ach was solls, einer geht noch: Freitagsfragen #52

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

der Teil meiner Leserschaft, dessen Kurzzeitgedächtnis gut funktioniert, was auf – das setzte ich jetzt mal voraus – so ziemlich alle zutrifft, wird sich erinnern, dass ich erst kürzlich – so vor etwa vier Stunden – eine Blogpause verkündet habe, an der sich grundsätzlich, natürlich, auch erst mal nichts geändert hat. Aaaaber: Heute ist ja Freitag! Und da gibt es die Freitagsfragen im Brüllmausblog. Und die, ja, die mache ich tatsächlich ziemlich gerne, nach wie vor. Und ich habe mir sagen lassen, dass es Menschen gibt, die meine diesbezüglichen Beiträge auch recht gerne lesen, why ever. :-)

Darüber hinaus hatten wir heute im Büro einen quasi technischen Totalausfall, der sinnvolles Arbeiten weitgehend verhindert, der nicht mal einen home-office-Einsatz technisch möglich macht und der deswegen im verordneten Abfeiern von Überstunden endete, weil dieses Problem erst am Montag beseitigt sein wird. Ergo: Ich habe Zeit. :-)

Ich denke in der Tat auch gerade darüber nach, trotz meiner Blogpause, weiterhin die Freitagsfragen zu beantworten. „Hm, ist das nicht inkonsequent?“, wird sich ein Teil meiner geschätzten Leserschaft fragen, „eine Blogpause zu machen und trotzdem Beiträge zu schreiben?“. Nö, man macht einfach das, was man (noch) gerne tut und lässt den Teil weg, den man nicht mehr so gerne tut, das ist total konsequent! :-) Über den Begriff „Blogpause“ kann man dann gerne diskutieren. :-)

Außerdem, und das muss an dieser Stelle nochmal gesagt werden, gibt sich nickel schon seit geraumer Zeit viel Mühe mit den Freitagsfragen – lasst Euch mal 208 Fragen für 52 Ausgaben der Freitagsfragen einfallen – da habe ich mir gefälligst auch Mühe mit der Beantwortung zu geben. :-)

Nun, wie auch immer, taten wir zu Schreit, die Fragen und Antworten lauten:

1.) Kannst Du Dich anderen gut anvertrauen?

Jein. Also, manchmal vertraue ich mich – ich erwähnte das erst heute morgen – ja sogar meiner gesamten Leserschaft an, was mich dann doch ein wenig stört. Abgesehen davon beschränkt sich meine Fähigkeit, mich anderen Menschen anzuvertrauen, lediglich auf eine Handvoll Personen, die eben mein Vertrauen genießen – gut, ob sie es „genießen“, weiß ich nicht -, und denen ich Dinge anvertraue, die andere nichts angehen.

Aber manchmal

Argh: „Ihr PC wird durch Datenmüll ausgebremst*, verdammte Axt, wie ich Pop-Up-Fenster verabscheue! Ich sach Euch gleich mal, wo Ihr Euch Euren „Datenmüll“ hinstecken könnt …

manchmal also vertraue ich auch Menschen wesentlich mehr Dinge an, als ich eigentlich möchte. Gerade heute morgen hatte ich ein Gespräch mit einer Kollegin, bei dem ich mir anschließend dachte: „Warum erzähl ich der das? Ich kann sie nicht mal gut leiden, auch wenn sie offensichtlich gerade Kreide gefressen hat!“ :-)

Kurz: Ich vertraue mich eigentlich recht wenigen Menschen an, manchmal geht es aber mit mir durch. :-)

2.) Führst Du Tagebuch? Warum/ warum nicht?

Ich habe mal Tagebuch geführt. Da muss ich so etwa 15 gewesen sein. Und das habe ich sogar noch! Das, was da drinsteht, ist fürchterlich! Und das ist sogar noch eine Beleidigung des Wortes „fürchterlich“, es ist mehr als nur das. Ich könnte daraus jetzt zitieren, aber dann sind wir wieder bei Frage eins. Nein, das lassen wir mal schön bleiben, das behalte ich dann doch lieber für mich.

Erschreckend, mit was man sich mit 15 so beschäftigt …

3.) Was fandest Du als Kind am Erwachsensein toll, was sich als gar nicht so toll herausstellte?

Lange aufbleiben! Das fand ich damals immer super. Ins Bett gehen war eher nicht so meins. Schlaf an sich fand ich offensichtlich völlig überbewertet. Eltern mit Kindern werden es wissen, wie es ist, wenn der Stöpsel am Wochenende früh ins Elternschlafzimmer trampelt, weil er nicht mehr schlafen kann oder möchte und jetzt gefälligst bespaßt werden möchte. Und so war ich auch …

Heute könnte ich gerne so etwa 20 Stunden am Tag schlafen. Zum Beispiel jetZzzZzzZzz …

4.) Die Wahl der Qual: Einen Shitstorm auslösen oder völlig von der Internetwelt ignoriert werden?

Ha, gerade heute früh schrieb ich drüber, wie sich das (erhöhte) Ignorieren der Internetwelt so auf mich auswirkt. Deshalb nehme ich lieber den Shitstorm. Ich musste etwas Ähnliches erst kürzlich an anderer Stelle über mich ergehen lassen, als ich mich allein wegen der Verwendung von Heinz-Ehrhardt-Zitaten als „Sexist“ beschimpfen lassen musste. Nein, ich habe es auch nicht verstanden. Allein das gibt aber meiner Meinung Vorschub, dass in Zeiten – meiner Meinung nach! – fast schon zwanghafter political correctness ein wenig Entspannung gut täte.

Ich würde allerdings nie irgendwie polemisieren oder provozieren, nur um einen Shitstorm zu erreichen.

 

Nun denn, geneigte Leserschaft, damit verabschiede ich mich jetzt aber wirklich in die Pause. Mindestens bis nächsten Freitag … ;-)

Gehabt euch wohl!

28 Kommentare zu „Ach was solls, einer geht noch: Freitagsfragen #52

  1. Manchmal zur Unzeit das Herz auf der Zunge tragen? Kenn ich. Peinliche Tagebucheinträge aus Teenagertagen? Kenn ich. Konsequenterweise habe ich diese Tagebücher irgendwann entsorgt. 😉
    Dennoch ist es schön, dass du weniger konsequent bist als ich und dem Wort Blogpause eine ganz neue Bedeutung gibst. So unregelmäßig ich kommentiere, so regelmäßig lese ich doch alles, was du schreibst. 😀

    Gefällt 1 Person

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