Schon wieder Freitag! Nicht? Egal: Freitagsfragen #45

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

in Blog-Angelegenheiten komme ich gerade zu nichts, weil mich andere Dinge in Beschlag nehmen, unter anderem Papierkram, dessen Umfang den Bestand der antiken Bibliothek von Alexandria bei Weitem übersteigt – vermutlich. Es ist auch nicht so, dass sich nicht bereits fünf gelesene Bücher bei mir stapeln und auf eine Rezension warten, die praktisch alle zur Kategorie „Wälzer“ gehören, weswegen es auch noch nicht sechs oder mehr sind, u. a. der neue Schätzing-Roman, ich wollte es nur mal gesagt haben, aber ich komme zwar dazu, diese Bücher zu lesen, aber nicht dazu, über sie auch zu schreiben.

Aber nicht nur hinsichtlich neuer Beiträge sollte ich mich meinem Blog zeitnah mal widmen, aber auch dafür reicht gerade die Zeit nicht. Es ist also Geduld gefragt. So what! OMG, ich verfalle schon ins Englische. OMG, ich benutze „OMG“! Wahrscheinlich ist mein Hirn durch die Hitze bereits arg angeschlagen. Überhaupt, diese Hitze! Diese Hitze lähmt mich ein wenig, was der Erledigung der o.g. Dinge zusätzlich im Wege steht. Und dass ich mich gestern mehrere Stunden in Ken Follett gekrallt habe – bildlich gesprochen -, war auch eher hinderlich.

Nun, wie dem auch sei, da mein literarischer Content (DA! Schon wieder!) derzeit auf Eis liegt (der Glückliche!), widme ich mich aber wenigstens bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog. Und da ja bald schon wieder Freitag ist – doch, doch, wartet ab, das geht rasend schnell -, und dann eine weitere Ausgabe auf mich zukommt, widme ich mich erst mal den von mir versäumten Ausgaben, diesmal der von letztem Freitag. Die Fragen und Antworten lauten:

1.) Was würdest Du Dein 10 Jahre älteres Ich fragen, wenn Du könntest?

Na, wahrscheinlich so etwas wie:

„Wie kommt es, dass Du immer noch so unfassbar gut aussiehst?“

oder:

„Wie verkaufen sich Deine Bücher!“

oder

„Wie läuft Deine Ehe mit Alexandra Maria Lara?

Nein!

Wahrscheinlich würde ich voller Besorgnis fragen:

„Sag mal, ist der Seehofer noch Innenminister? Und welche Ministerien gehören der AfD?“

2.) Was tust Du, wenn Du warten musst? (Auf den Bus, auf eine Verabredung etc.)

Ich starre! Dabei vermeide ich aber einerseits, auf Menschen zu starren – wobei ich das vorhin tatsächlich getan habe, ohne es längere Zeit selbst zu bemerken, was mir ein wenig unangenehm war, aber es gibt offensichtlich Menschen, die sind (m)eines bewundernden Anstarrens wert, aber lassen wir das, das gehört jetzt nicht hierher – andererseits starre ich auch nicht auf den allgegenwärtigen elektronischen Begleiter, wie das die meisten meiner Mitmenschen tun. Nein, ich starre, ganz analog, auf Buchseiten.

Tatsächlich habe ich praktisch immer etwas zu lesen dabei, denn warten gehört außerdem zu den Dingen, mit denen ich so gar nichts anfangen kann.

3.) Auf welchen Aspekt des Erwachsenseins hast Du Dich als Kind gefreut, der sich als doch nicht so großartig herausstellte?

Länger aufbleiben dürfen! Ich kann mich erinnern, meinen Eltern das eine oder andere Mal die Erlaubnis herausgenörgelt zu haben, noch die zweite Halbzeit eines Fußball-Länderspiels ansehen zu dürfen.

Jahrzehnte später hat sich herausgestellt, wozu länger aufbleiben dürfen führt: Zu Schlafmangel! Und Schlafmangel wird eindeutig unterbewertet! Schlafmangel ist mein Erzfeind! Und gerade heute kämpfe ich wieder mit ihm. Er führt etwa 3:0, aber wir befinden uns auch noch in der ersten Halbzeit …

4.) Die Wahl der Qual: Während eines wichtigen, ernsten Termins einen Lachanfall bekommen oder lauten Schluckauf in der leisen Bibliothek?

Erfahrungsgemäß empfinde ich Schluckauf als recht unangenehm und ich erinnere mich an so zwei-, dreimal als ich selbigen über einen recht langen Zeitraum hatte, was irgendwann nicht gut fürs Nervenkostüm ist. Außerdem weiß ich bis heute nicht, wie man ihn aktiv beenden kann. Wirksame Vorschläge werden dankend entgegengenommen.

Ein Lachanfall dagegen ist gut fürs Immunsystem und irgendwann müssen wahrscheinlich alle mit lachen, was den Rest des Termins zu einem Selbstläufer machen dürfte.

 

So, das war es für heute. Ich wünsche euch allseits einen schönen restlichen Dienstag.

Gehabt euch wohl!

 

3 Kommentare zu „Schon wieder Freitag! Nicht? Egal: Freitagsfragen #45

  1. Ich habe einen Trick gegen Schluckauf, der aber nur funktioniert, wende neben mir stehst. Und es ist NICHT erschrecken. Das HASSE ich, weil ich dabei immer nervlich zusammenbreche und mich über einen längeren Zeitraum weinend nicht beruhigen kann. Wer mich einmal erschreckt hat, tut das meist nie wieder, weil derjenige sich selbst so sehr über mein Verhalten erschreckt.
    Aber: es gibt noch eine Methode, die funktioniert. Lass dir von jemanden ein sehr langes Wort sagen, dessen Buchstaben du ohne weitere Hilfsmittel, wie Finger oder gar aufschreiben, zählen musst. Meist ist der Schluckauf weg, bevor du mit zählen fertig bist.

    Gefällt 2 Personen

    1. Erschrecken kann ich auch nicht leiden. „In meinem Alter kann jeder Schreck der letzte sein!“, sage ich immer. :-)

      Die Methode klingt gut, irgendwie aber auch nach einer, die nur einmal funktioniert … :-) Ich probiere es mal aus!

      Gefällt 1 Person

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