Blogpause

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ich hatte in der vergangenen Nacht viel Zeit. Sehr viel Zeit. Sogar, gefühlt, unendlich viel Zeit. Denn mein Gehirn ist offenbar der Ansicht, den eigentlich nötigen Schlaf stattdessen durch denken ersetzen zu müssen, auch wenn ein Blick in den Spiegel reicht, um zu wissen, dass das eine dämliche Idee ist. Ich denke also nachts viel. Nicht viel davon ist sinnvoll, das meiste sogar völliger Mist oder aber zumindest nicht zielführend oder gar lösungsorientiert.

Einiges ergibt aber durchaus Sinn, beispielsweise der heute früh gegen, geschätzt, drei Uhr gefasste Entschluss, eine Blogpause unbekannten Ausmaßes einzulegen.

Nun gibt es ja Menschen, die es für reichlich narzisstisch halten, eine Blogpause groß anzukündigen. Und vielleicht nehme ich mich ja tatsächlicher wichtiger, als ich sollte. Wobei – nein, tue ich nicht. Ich bilde mir aber dennoch ein, dass es so zwei, drei Leute gibt, die nach einigen Wochen meiner Abwesenheit Fragen stellen, sich ggf. sogar etwas Sorgen machen würden. Sofern man sich halt um jemanden, den man nicht persönlich kennt, Sorgen machen kann. Und das möchte ich tunlichst vermeiden und daher bricht mir kein Zacken aus der Krone, wenn ich meine Pause eben kurz ankündige.

Die Gründe dafür sind Legion und einiges davon der ausmerksamen Leserschaft hinlänglich bekannt. So kriege ich ums Verrecken mein Auto nicht wieder fahrtüchtig, ohne dafür Unsummen hinzulegen, die ich gar nicht erst besitze. Inwieweit sich eine Reparatur überhaupt noch lohnt, ist noch ungewiss. Und Ungewissheit ist so gar nicht meins.

Natürlich, ich befinde mich in der glücklichen Lage – und wünschte, ich befände mich in selbiger nicht -, bei Vater Staat Zuschüsse zu beantragen, die mir dann wohl auch gewährt würden. Aus Erfahrung weiß ich aber, was für ein Aufwand das ist, was für Zeit das in Anspruch nimmt und welche nervliche Belastung das darstellen kann. Und gerade Letzteres brauche ich gerade nicht.

Darüber hinaus bin ich seit einem Vierteljahr gesundheitlich angeschlagen. Nichts Ernstes, aber eben fortwährend. Und das nervt dann irgendwann.

Das beides wirkt sich dann eben irgendwann auch auf das stabilste Nervenkostüm aus und meines ist von Haus aus ohnehin eher fragil. Momentan geben sich „immer tiefere Tiefpunkte“ die Klinke in die Hand, wie Rudi Völler wohl sagen würde.

Und das wiederum wirkte sich in letzter Zeit schon ein wenig bemerkbar auf den Job aus. Da wurden einige wirklich vermeidbare Fehler gemacht. Und das sollte nicht sein, meinen Job brauche ich nämlich. Verlöre ich den auch noch – nein, da denke ich jetzt nicht wieder drüber nach. Übrigens: Ein Konjunktiv wie „verlöre“ nach einer durchwachten Nacht – ich überrasche mich selbst.

Letztlich hat meine Pause neben meiner nervlichen Verfassung aber auch noch ganz normale Gründe. Zum Einen: Ich lese nicht! Für die 800 Seiten starke Hohlbeinsche Gewaltorgie, die ich derzeit in der Mache habe, brauche ich jetzt schon etwa 5 Wochen – und habe die ersten 400 Seiten davon in etwa drei Tagen gelesen. Danach war es, als hätte jemand den Stecker gezogen. Bis heute. Das kenne ich in der Form nicht!

Zum Zweiten: Ich schreibe nicht! Also, ich schreibe schon gelegentlich, aber es macht halt momentan keine Freude. Ebenso wie das Lesen. Und wie eigentlich alles andere auch. Meine Freizeitgestaltung könnte auch aus täglichem dreistündigen Anstarren einer Raufasertapete bestehen, meine Begeisterung wäre nicht niedriger.

Und dann gibt es da weiterhin die DSGVO, die mich immer noch darüber nachdenken lässt, das Ganze hier einfach zu lassen. Ich stelle mir momentan ohnehin häufig die Sinnfrage, vielleicht wäre der 25. Mai dann ein guter Zeitpunkt, einfach aufzuhören. Das weiß ich aber noch nicht und habe bezüglich der DSGVO demnächst erst mal ein klärendes Gespräch. Das ich aber erst führen kann, wenn mein Auto wieder fährt, verdammt.

Kurz gesagt, ich erfülle derzeit nicht die Mindestanforderungen, die jemand erfüllen sollte, der über Bücher schreibt. Und zwar nicht im Geringsten. Daher gibt es hier auf unbestimmte Zeit auch nichts zu lesen, keine Rezensionen, keine Freitagsfragen, gar nichts. Sollte sich daran etwas ändern, werdet Ihr es erfahren.

Bis irgendwann und

gehabt euch wohl!

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Freitagsfragen #40

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Salvete, liebe Leserinnen und Leser,

ich dachte, ich lasse zu Beginn ausnahmsweise mal wieder den Lateiner raushängen, der ich gar nicht bin.

Eigentlich, ich gestehe, ist mir derzeit weiterhin weniger nach Bloggen, da aber nun die Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog anstehen  und ich das bin, was man im Englischen einen „completionist“ nennt, kann ich die aktuelle Ausgabe latürnich nicht unbeantwortet lassen.

Ach, und falls zufälligerweise jemand einen Mechaniker – vorzugsweise aus dem Kfz-Bereich – kennt, der sich bereit erklärt, bei mir vorbeizukommen und meine Zylinderkopfdichtung, möglichst kostenfrei, zu reparieren – also, nicht meine, sondern die meines Autos, auch wenn ich selbst momentan ähnlich wartungsbedürftig bin wie diese Dreckskarre Jahrhundertkutsche -, dann möge sie oder er mir das bitte mitteilen.

Putzigerweise wurde eben diese Zylinderkopfdichtung – inklusive Ventildeckeldichtung und dem ganzen anderen Gedöns, was nach Meinung von Fachleuten, die von Verbrennungsmotoren erheblich mehr verstehen als ich, nötig war – erst vor gut einem Jahr repariert. Der seinerzeit zuständige Mechaniker konnte sich das, auf meine telefonische geharnischte Nachfrage hin, „gar nicht erkären“. Ich fürchte, mittlerweile liege ich auch, ohne das aber genau zu wissen, außerhalb jeglicher Gewährleistungsfristen. Was nicht der Fall wäre, wenn man den Defekt früher erkannt hätte, was durchaus möglich gewesen wäre. Aber ich habe ja jedem Mechaniker, der die Karre unter seinen Fittichen hatte, immer wieder gebetsmühlenartig gesagt: „Zylinderkopfdichtung und Ventildeckeldichtung wurden vor einem Jahr gemacht, das kanns nicht sein!“

Ich Depp!

Ach, sei es wie es sei! Jetzt, einem Tag später, und nach einem Frühstück, das zu großen Teilen aus Kaffee und Toast bestand (Nimm das, Blutzucker!), sieht die Welt schon wieder etwas besser aus. Und da ich seit Mitte der Woche latent kränklich darniederliege, kann ich den Tag dazu nutzen, den Kopf weiterhin frei zu bekommen. Ich könnte beispielsweise im virtuellen Böhmen der Jahres 1403 herumlaufen, andererseits ist das Wetter ja wirklich nicht dafür gedacht, drinnen zu sitzen, vielleicht werde ich es mir daher eher mit der 800-seitigen Holhbeinschen Gewaltorgie draußen gemütlich machen. Und Gewaltorgien entsprechen derzeit sowieso eher meinem Naturell … Nun, wir werden sehen.

Zuerst, ja, zuerst stehen aber noch die Freiatgsfragen an. Jetzt, gut 300 Worte nach „Salvete“, wäre es ja vielleicht doch mal Zeit, sich mit diesen zu beschäftigen. Die heutigen Fragen und Antworten lauten:

1.) Du wirst ab jetzt bei Vollmond zu einem Tier, aber nicht zu einem Werwolf. In welches Tier verwandelst Du Dich?

Wie jetzt? Werwölfe sind raus? Das finde ich nicht cool, ich mag nämlich Werwölfe. Ich fand schon in „Underworld“ die Werwölfe besser und war immer der Meinung, dass Kate Beckinsale auf der falschen Seite stand. Auch wenn ihr Leder- oder Latexfummel, oder was immer das auch für ein Material war, einiges wieder herausgerissen hat, war der Fokus auf den völlig überbewerteten Vampiren einer der negativen Punkte des Films. Hm, war der Spruch mit dem Leder- oder Latexfummel eigentlich schon Sexismus? Ach, ich denke, das geht noch. :-)

Jedenfalls, da die Werwölfe unverständlicherweise draußen sind, was bliebe denn da? Ha, ich weiß: Ein Einhorn! Ja, meine Wahl fiele da wohl auf das Einhorn! Warum? Nun, angeblich haben viele Frauen eine hohe Affinität zu Einhörnern, bei jedem Vollmond würde mir die holde Weiblichkeit also vermutlich die Aufmerksamkeit zuteil werden lassen, die sie mir im echten Leben vorenthält. :-)

2.) Räumst Du gerne auf?

Hm, Moment ich sehe mich nochmal kurz in diesem und den angrenzenden Räumen um …

Nein! Eindeutig nein. Ein paarmal im Jahr überkommt mich zwar ein regelrechter Anfall von „Das muss jetzt alles weg hier!“, bei dem viele Sachen weggeräumt oder -geworfen werden, aber dass ich regelmäßig oder gar gerne aufäumen würde, dass kann ich nicht behaupten.

Diese Erkenntnis ist umso erstaunlicher, wenn man weiß, dass ich Handys oder Portemonnaies gerne parallel zu Tischkanten ausrichte. Ich habe allerdings keine Ahnung, was das über mich aussagt. Im schlechtesten Fall, dass ich einen Schatten habe.

Warum muss ich jetzt an „Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“ denken. Ach ja, wegen Prinz John: „Habt Ihr einen Schatten? Was lacht Ihr so blöde? Das ist eine grauenvolle Neuigkeit.“

Hach, und erst der Sheriff von Nuttingham, der unter anderem so schöne Sätze gesagt hat wie: „Jungen raus ihr den herrückt!„. Der die eben erwähnten grauenvollen Neuigkeiten auch auf gut überbringen konnte. Roger Rees, ein großartiger Schauspieler, leider schon verstorben.

Nun lassen wir das. „Mist fort mit der Fahre!“ :-)

3.) Schöner Job mit kleinem Gehalt oder furchtbarer Job mit guter Bezahlung?

Da nehme ich spontan lieber den schönen Job mit kleinem Gehalt. Dann muss ich mich nicht umgewöhnen. ;-)

4.) Die Wahl der Qual: Eine Woche lang klebrige Hände gegen die nichts hilft oder Juckreiz?

Eine Woche Juckreiz? Nä, das wäre doch pure Folter. Ich nehme die klebrigen Hände.

 

Das war es nun schon, geneigte Leserschaft. Ich wünsche allseits einen schönen Restfreitag und einen guten Start in ein hoffentlich schönes Wochenende.

Gehabt euch wohl!

Valete, wie der Lateiner sagt. ;-)

Eine kurze Geschichte von Dekadenz, Buchbestellungen und Kai Meyer

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

hm, ich denke immer wieder darüber nach, das „Leserinnen und Leser“, dauerhaft durch „Leserschaft“ zu ersetzen, weil ich gendern in der Schriftsprache, quasi der geschriebenen Sprache, eigentlich ziemlich fürchterlich finde, andererseits haben die Leserinnen meines Blogs, deren es einige gibt, und welche quasi ausnahmlos unfassbar sympathisch sind, es durchaus verdient, explizit und zuerst genannt zu werden.

Vermutlich lasse ich deshalb alles, wie es ist. Und nein, mein Gedankengang bringt euch kein Stückchen weiter, ich wollte ihn nur mal verschriftlicht haben.

Eigentlich geht es um etwas ganz anderes.

Im Grunde versuche ich ja, meine Beiträge auf Rezensionen einerseits und auf die Freitagsfragen andererseits zu beschränken. Denn ich persönlich habe, und das ist keine Kritik an derartigen Beiträgen, das möge jede/r Blogger/in (juhu, gendern!) halten, wie sie oder er möge, aber ich persönlich habe halt keinen Drang dazu, Beiträge beispielsweise über Neuzugänge auf meinem SuB zu schreiben.

Im schlechtesten Fall weise ich darin nämlich nur auf Bücher hin, die ich in der Folge jahrelang sowieso nicht lesen werde. Naomi Klein beispielsweise hat im Jahr 2014 ein im ZDF (ja, liebe AfD, die Mainstream-Medien. Tragisch!) besprochenes Buch geschrieben, das ich mir im Jahre 2015 gekauft habe, da es mich (damals) brennend interessiert hat. Es liegt immer noch ungelesen da, wo es seit Erwerb liegt. Mit dem Unterschied, dass mittlerweile gefühlte 20 andere Bücher darauf liegen. Ob ich es jemals lesen werde, steht wohl in den Sternen. Daher, finde ich, ist es für meine Leserschaft eher unerheblich, was ich mir wann gekauft habe.

Diesmal allerdings, ja, diesmal muss ich ausnahmsweise eine, ähm, Ausnahme machen, zumal selbige gar nicht erst auf meinem SuB landen wird:

Denn es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Tweet des Autors Kai Meyer ausging, auf dass man ein Buch bestellen möge.

Und das habe ich im Februar des laufenden Jahres getan. Namentlich handelt es sich um „Das Haus des Daedalus“ von, ja, Kai Meyer. Und zwar in einer limitierten und handsignierten Auflage von nur 333 Stück.

Gestern nun trudelte das gute Stück – per Vorkasse bezahlt, weil ich als Neukunde an das Gute im Menschen glaube – ins Haus. Und was hat es? Es hat einen Knick im Schutzumschlag! Was den Wert, der in nur wenigen Jahren wahrscheinlich und logischerweise – schließlich handelt es sich um ein Werk des von mir sehr verehrten Kai Meyer – im Millionenbereich liegen dürfte, vermutlich erheblich mindert …

Nun, warum teile ich euch das nun mit, wenn ich doch genau so gut eine Rezension zu „Die Blausteinkriege II – Sturm aus dem Süden“ schreiben könnte, auf die eine einzelne Leserin meines Blogs vielleicht nicht mehr sehnsüchtig, aber möglicherweise doch ein bisschen wartet? Denn ja, ich habe Teil 2 tatsächlich endlich durchgelesen – und bin mit einer Personalentscheidung ganz entschieden nicht zufrieden …

Nein, das wäre mir heute zu stressig, denn einerseits ist heute Sonntag und andererseits kam ich gestern, quasi heute, erst um 3 h ins Bett. Und um es mit den Worten von Roger Murtaugh zu sagen: “ Ich bin zu alt für diesen Scheiß!“ :-)

Welchen Sinn hat also dieser ganze Beitrag?

Eigentlich keinen, ich wollte nur ein bisschen angeben! :-) ICH habe eine auf 333 Exemplare beschränkte handsignierte Sonderausgabe eines Kai-Meyer-Buchs! :-)

Seitdem habe ich allerdings auch das Gefühl, Geld für etwas ausgegeben zu haben, was nicht unbedingt nötig gewesen wäre …

Ach, egal, ich schätze der/dem Einen oder Anderen (juhu, gendern!) geht es ähnlich …

Ich wünsche allseits einen schönen Restsonntag!

Gehabt euch wohl!

 

Freitagsfragen #39

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

ein neuer Freitag, selbst wenn es der 13. eines Monats ist, bedeutet neue Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog. An dieser Stelle sei der fleißigen Fragenstellerin mal wieder herzlich gedankt!

Die heutigen Fragen und Antworten lauten:

1.) Worüber hast Du zuletzt herzhaft gelacht?

Hm, wenn  ich ehrlich bin, ist mir momentan eher wenig bis gar nicht nach lachen. Und so richtig herzhaft gelacht, hach, das muss schon eine ganze Weile her sein. Es gibt allerdings eine ganze Reihe Dinge, über die ich gerne gelacht hätte.

Da sei zum Beispiel mal der Anruf von heute Morgen des Mechanikers aus der FACHwerkstatt, in der sich mein Auto zur Stunde befindet, genannt, in dem der junge Mann darauf hinwies, dass die Reparatur einerseits 270 € kosten und andererseits erst am Montag ausgeführt werden wird. Nun, es hätte schlimmer kommen können, aber ein Wochenende ohne Auto und ein Restmonat mit 270 Tacken weniger lassen bei mir derzeit keine wirkliche Heiterkeit aufkommen.

Da sei zum Zweiten diese unsägliche DSGVO genannt, die im Mai ins Haus steht, etwas sehr weit über das eigentlich hehre Ziel hinausschießt und mich als technisch nur semi-versierten Blogger mit den Fragen zurücklässt, was ich denn wohl tun muss, vor allem WIE ich es denn nun tun muss und insbesondere, ob sich dieser ganze Aufwand lohnt, oder ob ich all das hier in naher Zukunft nicht einfach bleiben lassen sollte. Falls es das Ziel der EU war, ein Blog-Massensterben zu verursachen, dürfte es in Brüssel bald heißen: Mission accomplished!

Und da sei zum Dritten diese putzige Anfrage der AfD an den Bundestag genannt, in der diese, nun, ich möchte mal wohlwollend „Partei“ sagen, wissen möchte, inwieweit sich die Anzahl der Menschen mit Behinderungen in Deutschland seit 2012 verändert hat, „insbesondere der durch Heirat innerhalb der Familie entstandenen“. Denn, so die AfD, „Behinderungen entstehen u.a. durch Heiraten innerhalb der Familie“. Und außerdem, behauptet die AfD, dass eine britische Studie zu dem Schluss gekommen sei, dass „60 Prozent der Todesfälle und Erkrankungen betroffener Kinder hätten vermieden werden können, wenn die Inzucht beendet würde.“ Auch die Prozentzahl der Behinderten, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, ist für diese Partei von Interesse.

Diese Anfrage ist auf so vielfältige Art und Weise widerlich, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Dass damit auf skurrilste Art und Weise ein Zusammenhang zwischen Behinderungen einerseits und der Migration der letzten Jahre andererseits hergestellt wird, ist dabei nur eine Sache.

Dass in der Anfrage unterschwellig die Meinung mitschwingt, Behinderungen seien per se etwas Böses, dass es zu bekämpfen gelte, ist eine weitere, auch wenn diese Meinung nicht überrascht, hat die AfD doch bereits mit der „ideologisch motivierten Inklusion“ ein Problem. Ziel der AfD ist es demnach gar nicht, Behinderte in die Gesellschaft zu integrieren. Worin stattdessen das diesbezügliche Ziel besteht, darüber möchte ich besser nicht spekulieren.

Was mich wundert, ist, dass die AfD nicht auch noch die Frage nach den Kosten gestellt hat, die der Gesellschaft durch Behinderte aufgebürdet werden. Aber das kommt vielleicht noch …

Ich habe vor einigen Jahren ein leider zu kurzes Praktikum im in der Nähe ansässigen und damals noch „Staatsarchiv“ genannten, ähm, Staatsarchiv gemacht und mich während dieser Zeit intensiv mit der Bearbeitung von Akten der deutschen Gesundheitsämter der späten 30er und frühen 40er-Jahre befasst, Stichwort Zwangssterilisation usw. Die Übelkeit, die mich damals erfasst hat, die hat mich angesichts der Berichterstattung über die Anfrage wieder ereilt.

Aber hey, vielleicht bin ich der Einzige, der sich in dem Zusammenhang an diesen ganzen „Rassenhygiene“- und „Gesunderhaltung des deutschen Volkskörpers“-Unsinn der Nazi-Zeit erinnert fühlt.

Liebe AfD: Ich könnte jetzt so etwas schreiben wie „Jetzt reicht´s!“ (Würde ich „Jetzt Reicht´s!“ schreiben, mit großem R, wäre das zwar orthografisch falsch, aber schon fast ein Wortwitz …) oder ich könnte in Anlehnung an „Die Toten Hosen“, wenn auch in anderem Zusammenhang, die Frage stellen: Was für Eltern muss man haben, um so verdorben zu sein? Aber, liebe AfD, ihr hört mir ja sowieso nicht zu. Deshalb machen wir es doch einfach so: Reicht doch schon mal Listen herum, für die Zukunft, für die Zeit eurer Regierungsverantwortung, von der ich fürchte, dass sie eher früher als später kommt. Ich trage ich mich in diese Liste dann auch brav ein. Denn auch ich bin solch ein Kostenverursacher. Wenn auch nicht durch Inzest entstanden. Soweit ich weiß jedenfalls, denn ich kann gerade partout meinen Arier-Nachweis nicht finden. Nun, jedenfalls, dann irgendwann in der Zukunft, wenn ihr mich abholen kommt, hätte ich eigentlich nur eine kleine Bitte: Haltet mir auf dem Lastwagen bitte einen Sitzplatz frei, ja!? Na, bis es soweit ist, singe ich erst mal weiter beharrlich „Imagine“.

2.) Bist Du schadenfroh?

Nein, eigentlich nicht. Ich gebe zwar zu, schon ein- oder zweimal in schallendes Gelächter ausgebrochen zu sein, wenn sich jemand in meiner Gegenwart nach allen Regeln der Kunst gemault hat, noch bevor ich fragte, ob denn alles in Ordnung ist, ansonsten aber sind bei mir keinerlei Anzeichen für Schadenfreude zu bemerken. Ich finde eine solchen Charakterzug auch fragwürdig …

3.) Schreibst oder bekommst Du gerne Briefe und Postkarten?

Ich bekomme gerne Briefe und Postkarten schreibe aber leider selbst so gut wie keine. Ach, streichen wir das „so gut wie“, ich schreibe keine, Punkt. Ich habe aber den gesammelten Briefwechsel der (teilweise) Prä-Internet-Zeit aufbewahrt, den ich damals mit einigen ganz zauberhaften Menschen geführt habe. Zwischendurch lese ich immer wieder gerne darin. :-)

4.) Die Wahl der Qual: eine Woche lang jeden Tag das selbe essen oder jedes Mal wenn Du das Haus verlässt wandelt sich das sonnige, warme Wetter in ein nasses, kaltes und stürmisches Unwetter?

Das kommt ganz eindeutig aufs Essen an. Falls es etwas ist, was ich mag, ertrage ich das auch eine Woche. Falls ich es nicht mag, nehme ich lieber das ätzende Wetter, als Norddeutscher ist man eh daran gewöhnt.

 

Das war es auch schon wieder, liebe Leserschaft. Ich wünsche allseits ein besseres Wochenende als meines.

Gehabt euch wohl!

Freitagsfragen #38 am Samstag

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Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

ja, glaubt man es!? Es ist doch tatsächlich schon wieder Frei…, oh, warte! Nein, es ist schon Samstag, verdammt! Ich habe die Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog verpasst. Tja, so kann es gehen. Es mag vielleicht aufgefallen sein, dass ich mich in den letzten drei Wochen in der Blogosphäre eher rar gemacht habe und auch nur selten andere Blogs gelesen haben – jedenfalls bilde ich mir ein, dass das aufgegefallen sein könnte. ;-) Ausnahmen sind davon natürlich, ähm, ausgenommen.

Eine dieser drei Wochen hatte ich sogar Urlaub. Oder so etwas ähnliches … Denn im Grunde hatte diese letzte Woche mit Urlaub so viel zu tun, wie ein Wadenkrampf mit progressiver Muskelentspannung.

Sei´s drum, jedenfalls hatte – und habe – ich genug andere Dinge im Kopf, sodass manches andere eben auf der Strecke bleibt.

Und auch jetzt habe ich nicht so wahnsinnig viel Zeit, aber bevor ich die Freitagsfragen völlig vergesse, gibt es eine Kurzversion. Die Fragen und Antworten lauten:

1.) Singst Du Geburtstagslieder für deine Lieben?

Singen? Ich? Das möchte niemand! Es gibt genau zwei Szenarien, in denen ich möglicherweise singe:

A: Alleine im Auto

und

B: Wenn ich sehr, sehr betrunken bin

Idealerweise tauchen diese beiden Szenarien nicht gleichzeitig auf. ;-) Jedenfalls, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, verzichte ich aufs Singen in der Öffentlichkeit. Nicht bei Geburtstagen, nicht in der Kirche – wo ich ohnehin jahrzehntelang nicht war -, nicht für Geld und gute Worte

2.) Was war der verstörendste Film, den Du geschaut hast?

Darüber müsste ich wahrscheinlich länger nachdenken. Spontan würde ich sagen, dass die ersten Minuten von „Der Soldat James Ryan“ im Kino in Reihe drei (Yay!) eher verstörend waren.

Aber auch „The Room“ käme da in die Verlosung. Auf Anraten einer ganz zauberhaften Person habe ich mir davon mal einige Szenen angesehen und mich gefragt, warum in aller Welt Menschen solche Machwerke produzieren, wenn sie mit ihrem Geld doch auch sinnvolle Dinge anstellen könnten.

Oh, und „Memento“ fällt mir ein! Weniger, weil der verstörend ist, sondern weil ich fürchte, den bis heute nicht begriffen zu haben. ;-)

3.) Planst Du Mahlzeiten oder isst Du, was gerade da ist?

Mal so, mal so! Generell mag ich ja Pläne, aber manchmal wird gegessen, „was weg muss“!

4.) Die Wahl der Qual: In ein stundenlang in der Sonne geparktes Auto mit schwarzen Ledersitzen setzen oder den kleinen Zeh am Tisch stoßen?

Hmmm, das kommt darauf an! Ist es MEIN Auto mit schwarzen Ledersitzen? Dann nehme ich das und setze mich da gerne tagelang im Sonnenschein hinein, wenn das bedeuten würde, dass ich es gegen meine kränkliche Karre eintauschen könnte. Sollte es nicht mein eigenes sein, dann nehme ich jederzeit den kleinen Zeh am Tisch. Ich verrate aber nicht, wieso. :-)

 

Das war es auch schon wieder, geneigte Leserschaft. Man verzeihe mir die Kürze meiner diesmaligen Einlassungen, aber der gestresste und leicht sickige Verfasser dieser Zeilen befindet sich in arger Zeitnot, sieht er sich doch gezwungen, alsbald wegen der oben genannten kränklichen Karre aufzubrechen, in der wahrscheinlich irrigen Annahme, diesmal diesbezügliche Abhilfe schaffen zu können – und das Ganze möglichst, ohne dafür eine Niere oder andere lebenswichtige Organe verkaufen zu müssen.

Ich wünsche allseits ein schönes, sonniges Wochenende!

Gehabt euch wohl!

„Die Königs-Chroniken – Ein Reif von Bronze“ von Stephan M. Rother – Alles ist mit allem verbunden

Buch: „Die Königs-Chroniken – Ein Reif von Bronze“

Autor: Stephan M. Rother

Verlag: Rowohlt

Ausgabe: Taschenbuch, 351 Seiten

Merke: Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe, daher können Spoiler enthalten sein, auch wenn ich diese zu vermeiden versuche!

Der Autor: Stephan M. Rother, 1968 in Wittingen geboren, studierte in Göttingen Geschichte, Kunstgeschichte und Philologie. 1997 erfolgte seine Graduierung zum Magister Artium. Seit Mitte der Neunziger trat Rother als „Magister Rother – Deutschlands erster, bester und einziger Standup Historian“ auf den Bühnen Deutschlands auf. Seit dem Jahr 2000 hat sich Rother auf das Schreiben verlegt, seither hat er zahlreiche Romane veröffentlicht, die häufig im Mittelalter spielen. Der Autor lebt, nach eigener Aussage, mit seiner Frau und fünf Katzen „am Rande des Wahnsinns und der Lüneburger Heide“.

Zu den Büchern, die Rother nach eigener Angabe nie gelesen hat, gehören übrigens sämtliche Teile von „Harry Potter“. Die Begründung dafür, die ich euch nicht vorenthalten möchte, gibt er auf seiner Homepage hier.

Das Buch: Die Welt gleicht einem Rad, das aus der Spur geraten ist.
Nach sieben Jahrhunderten hat der Stammesfürst Morwa endlich die Völker des Nordens geeint – und einen uralten Fluch heraufbeschworen.
Seine Tochter Sölva, gezeugt mit einem Kebsweib, findet sich zwischen den Fronten wieder und muss sich einer gespenstischen Magie stellen, die die endgültige Vernichtung bringen kann und doch die einzige Hoffnung auf Rettung ist.

Die Südländerin Leyken lebt als Gefangene im goldenen Käfig. Da scheint sich unvermittelt die Gelegenheit zur Flucht zu ergeben. Was aber, wenn es sich um eine Falle handelt?

Die Raunacht ist gekommen, und mit ihr die Dunkelheit. Unter dem blutroten Banner ihres Propheten treten die gefürchteten Korsaren an, das Reich der Esche zu zerschlagen.

Das Mädchen aus dem Norden und die Frau aus dem Süden: Sind sie der Schlüssel zum Schicksal ihrer Welt? (Quelle: Rowohlt)

Fazit: Ende März erschien die, nicht nur von mir, sehnsüchtig erwartete Fortsetzung von Stephan M. Rothers „Königschroniken“-Reihe, die mit „Die Königschroniken – Ein Reif von Eisen“ begann. Ehrensache, dass ich mir das Buch zum frühestmöglichen Zeitpunkt organisiert und sogleich gelesen habe.

Und, ach, was könnte ich alles über den zweiten Teil schreiben!? Wahrscheinlich einen Text, dessen Umfang es mit dem des eigentlichen Buches aufnehmen könnte. Damit das nicht passiert, beschränke ich mich auf das Notwendige.

In manchen Dingen kann ich mich im Vergleich zum Reihenauftakt aber sowieso nur lobend wiederholen. Beispielsweise, was die bildhafte Sprache angeht, die das Kopfkino der Leserschaft zu Höchtleistungen antreibt und, zumindest bei mir, insbesondere im Hinblick auf die in den Nordlanden stattfindenden Ereignisse sehr plastische Bilder vor dem inneren Auge entstehen lässt.

Im Grunde genommen wollte ich Wiederholungen aber weitgehend weglassen, sofern möglich, habe ich doch im ersten Teil auch insbesondere die Dinge gelobt, die der Autor weggelassen hat, beispielsweise Elfen, Elben und sonstige spitzohrige und damit überflüssige Fantasy-Geschöpfe. Ich beschäftige mich daher lieber mit dem, was Rothers Fortsetzung enthält, was neu und was anders ist.

In „Ein Reif von Eisen“ äußerte ich noch leichte Kritik an der Ausgestaltung der Charaktere, die aber sicherlich auch dem Unfang von gut 360 Seiten geschuldet war. Diese Kritik hat sich für mich weitgehend in Wohlgefallen aufgelöst. Zumindest was Sölva und Leyken angeht, bekommt die Leserschaft deutlich mehr Hintergrund geliefert als im ersten Band. Lediglich Pol – eigentlich dessen gesamter Handlungsstrang, aber dazu später mehr – kommt für meinen Geschmack etwas zu kurz. Ingesamt stellt das Buch aber in diesem Bereich einen deutlichen Fortschritt zu seinem Vorgänger dar.

Mich persönlich überrascht das Buch – besonders erfreulich, finde ich – insbesondere im Bereich der Handlung. Obwohl die „Königschroniken“-Reihe potenziell auf vier Teile ausgelegt ist – sofern das noch der aktuelle Stand ist -, „Ein Reif von Bronze“ somit keinen klassischen „Mittelteil“ darstellt, habe ich eigentlich eher das erwartet, was einen solchen klassischen Mittelteil auszeichnet. Nämlich ein Buch, das viel Gewohntes und wenig Neues enthält und das insbesondere die Handlung nur wenig bis unwesentlich vorantreibt. Manche Leute behaupten eben so etwas ja sogar über „Episode 8“, aber das ist ein anderes Thema. Nun, jedenfalls, speziell was die nicht vorangebrachte Handlung angeht, kann ich Entwarnung geben. Speziell die Ereignisse im hohen Norden haben eine angenehme Dynamik, enden allerdings an einer Stelle, die mir ein „Nicht doch!“ entlockte, auch weil mich der Autor mit einer Reihe von Fragen zurücklässt. Aber das muss wohl so sein, deshalb hält sich meine Empörung auch in Grenzen. ;-)

Lediglich dass die Handlung ihren Fokus vergleichsweise selten auf Pol und seine Reise legt – ein Handlungsstrang, der mir persönlich, neben den Nordlanden, am besten gefällt und der auch die, meiner Meinung nach, beste Atmosphäre rüberbringt -, hat ein wenig meinen Unmut erzeugt. Das allerdings ist natürlich nur ein rein subjektiver Eindruck und schon im dritten Teil kann die Sache schon wieder ganz anders aussehen.

Abschließend seien mir noch ein paar Worte dazu gestattet, was sowohl den Reihenauftakt, als auch die Fortsetzung für mich so besonders macht:

Wer weiß, dass sich der Autor schon in Teil eins von realen Ereignissen und Entwicklungen in unserem Hier und Jetzt hat inspirieren lassen, der liest „Ein Reif von Bronze“ wohl mit erhöhter Aufmerksamkeit. Zumindest mir ging das so. Und wer das tut, dem kann wirklich eine Menge auffallen. Dass sich Feuer als Motiv quer durch die Handlung zieht, für diese Erkenntnis muss man – gerade nach einem kurzen Blick auf das erneut schön gestaltete Cover – kein Genie sein.

Viel mehr thematisiert der Autor erneut Dinge, wie beispielsweise Rassismus und religiösen Fundamentalismus, die in unserem Hier und Jetzt in jüngerer Vergangenheit vermehrt aufzutreten scheinen.

Aber nicht nur die Themen der Handlung sind teilweise unserer Welt entlehnt, Ähnlichkeiten finden sich auch bei der Namensgebung. Überhaupt, die Namensgebung: Da findet man beispielweise einen Alric. Dieser Name taucht speziell im „Das Schwarze Auge“-Universum derart häufig auf – zumindest war das früher der Fall, wenn man ihn damals auch meistens mit „k“ schrieb -, dass es schon in grauer Vorzeit, als ich noch in DSA-Pen-and-Paper-Runden saß, verpönt war, seinem Spielecharakter diesen Namen zu verpassen. Tat man es doch, war diesem Charakter ein beschwerlicher und vor allem kurzer Lebensweg und ein gar erschröckliches Ende vorherbestimmt. ;-)

Andere Charaktere sorgen ob ihrer Namensgebung bei mir immer noch für Verwirrung. So habe ich weiterhin Schwierigkeiten Morda, dessen Sohn Morwa sowie wiederum dessen Söhne Morwen, Mornag, Mortil und Morleif auseinander zu halten. Dass die Herren Deinhardt, Meinhardt und Reinhardt nur eine kurze Sprechrolle haben, entspannte mich daher umso mehr. Ich schätze, spätestens im dritten Teil fällt mir die Unterscheidung dann leichter. :-)

Jedenfalls, die Namensgebung ähnelt in Einzelfällen besonders geografisch unserer Welt. So gibt es ein Leuchtfeuer von Phoras, das an den Pharos von Alexandria erinnert, auch wenn es an einer Stelle steht, an der man eher die Säulen des Herakles vermuten würde. Ich kann mir übrigens nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass der Autor ein- oder zweimal über seine eigenen Namens-Fallstricke stolpert, denn im Text ist öfter von „Pharos“ anstelle von „Phoras“ die Rede …

Nicht nur im Bereich der Namen erinnert die abgedruckte Karte an unsere Welt, insbesondere der südliche Teil kommt einem von den Umrissen her recht bekannt vor. All das gibt Anlass zu wilden Spekulationen bezüglich des im Buch mehrfach erwähnten „Sonnenvolkes“ …

Gerade solche Dinge sind es, die die Reihe für mich, natürlich neben der Handlung, besonders lesenswert machen, findet man solche Anspielungen und Anleihen an der Realität im Fantasy-Bereich doch mittlerweile recht selten.

Der langen Rede kurzer Sinn: „Ein Reif von Bronze“ ist eine mehr als überzeugende Fortsetzung, der der Autor meinetwegen noch eine ganze Reihe mehr Fortsetzungen als nur die noch angedachten zwei folgen lassen könnte. Für die Liebhaber und Innen gut gemachter Fantasy-Romane, sowie denen, die es werden wollen, kann ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Wertung:

Handlung: 9 von 10 Punkten

Charaktere: 8 von 10 Punkten

Stil: 9 von 10 Punkten

Atmosphäre: 10 von 10 Punkten

Gesamtwertung: 9 von 10 Punkten

Demnächst in diesem Blog: „Die Blausteinkriege II – Sturm aus dem Süden“. Diesmal wirklich! Ich bin offensichtlich in einer Fantasy-Phase.