Freitagsfragen # 32

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Schönen guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

die Woche neigt sich dem Ende zu (yay!), was gleichbedeutend damit ist, dass eine neue Ausgabe der Freitagsfragen aus dem Brüllmausblog ihrer Beantwortung harren. Nein, harrt, Ausgabe, Singular. Gehen wir ohne weitere Vorreden in medias res. Die heutigen Fragen und Antworten lauten:

1.) Wie vertreibst Du Dir die Zeit auf langen Reisen?

Auf diese Frage eine spontane Antwort zu haben, würde implizieren, dass ich gelegentlich solche langen Reisen antrete, was nicht der Fall ist. Es ist schon ein Ereignis geradezu weltumspannender Bedeutung, wenn ich überhaupt mal mein schönstes Bundeland der Welt verlasse.

Aber gesetzt den Fall, ich würde eine lange Reise antreten, dann hinge die Wahl meines Zeitvertreibs – fürchterliches Wort! – von der Wahl des Fortbewegungsmittels ab. Wäre ich auf einer langen Autofahrt, dann würde ich mir wahrscheinlich mit Freude die Umgebung ansehen, in die es mich verschlägt, vielleicht auch gelegentlich etwas lesen.

Wäre ich länger im Zug unterwegs, würde ich fast ausschließlich lesen, denn die Umgebung an Bahnschienen ist nur selten einer genaueren Betrachtung würdig.

Und sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ich im Flieger unterwegs wäre, würde ich mir von den freundlichen Flugbegleiterinnen den mit gigantischem Abstand hochprozentigsten Alkohol, der sich an Bord finden lässt, kredenzen lassen, um den Rest dieses Horroszenarios bis zur Ankunft am Zielflughafen in seeligem – nein seligem, ein „e“ – Schlummer zu verbringen.

2.) Ist Essen für Dich Genuss oder eine Notwendigkeit?

Auch hier kann ich nur sagen: Das kommt darauf an! Sollte ich irgendwo zum Essen eingeladen sein, wo etwas auf dem Speiseplan steht, dass auf meiner Beliebtheitsskala eher weit unten rangiert, dann wäre es wohl eher eine Notwendigkeit. Wenigstens habe ich im Laufe der Zeit gelernt, mit so etwas souverän umzugehen. Das war mal anders! Zu Kindergartenzeiten beispielsweise wurde uns Jungspunden mal Leber kredenzt. Bäh! (Kann mal so was als Erzieher bzw. Erzieherin heute eigentlich noch machen, ohne sich anschließend mit entrüsteten Eltern auseinandersetzen zu müssen?) Und, man darf nicht vergessen, wir schrieben die frühen 80er, man war noch fern von dem, was man heute so despektierlich „Kuschelpädagogik“ nennt, und es galt noch die Maxime: „Das wird aufgegessen!“ Nun, das tat ich auch. Ich überzeugte die Erzieherinnen allerdings schon kurz darauf außerordentlich unsubtil davon, mich fürderhin nicht mehr zum Verzehr von Innereien zu nötigen …

In über 99 % aller Fälle ist Essen für mich allerdings schon reiner Genuss!

3.) Was liest, schaust oder hörst Du aktuell?

Ich habe es im Laufe der Woche geschafft, eine Leseflaute ungeahnten Ausmaßes zu umschiffen. Und ich lese auch nach langer Zeit mal wieder mehrere Bücher parallel. Im Einzelnen sind das „Kennen Sie diesen Mann?“ von Carl Frode Tiller, „Die Blausteinkriege II“ von T. S. Orgel und „Lubetkins Erbe“ von Marina Lewycka. Anschließend warten schon „Die Blausteinkriege III“, „Augustus“ von John Williams und „Der Kaffeedieb“ von Tom Hillenbrand auf mich …

Was das schauen bzw. hören angeht, kann ich nichts Besonderes vermelden. Abgesen von Nachrichtensendungen, Sportübertragungen und gelegentlich einer Folge von „Wer wird Millionär?“ ist mein Fernsehkonsum praktisch gleich null. Eigentlich sehe ich mir auch ganz gerne mal gute Filme an, egal ob im Kino oder TV, das macht alleine allerdings nur eingeschränkt Spaß, weswegen ich es auch nur eingeschränkt praktiziere. :-)

4.) Die Wahl der Qual: Bis 40°C frieren oder sogar bei -10°C noch schwitzen?

Die Kälte-Fraktion wird mir entgegenhalten, dass man, wenn man friert, immer die Möglichkeit hat, noch eine und noch eine Schicht Kleidung überzuziehen, während dieser Technik im umgekehrten Sinne bei Hitze irgendwann natürliche Grenzen gesetzt sind bzw. gesetzt sein sollten. Und dennoch: Mir ist lieber zu warm, als zu kalt, ich schwitze also gerne schon bei -10° C.

 

Nun denn, geneigte Leserschaft, damit entlasse ich euch in euer wohlverdientes Wochenende und wünsche allseits ein schönes solches.

Gehabt euch wohl

 

 

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