Die „Sparschwein-Challenge 2017“ – Das Ergebnis

sparschwein

 

Schönen guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Jahr 2017 geht auch meine Teilnahme an der „Sparschwein-Challenge“ des vergangenen Jahres zu Ende.

Für alle, die noch nicht wissen, worum es dabei geht, zitiere ich mich einfach mal selbst:

„Das in seiner Komplexität überschaubare Regularium der „Challenge“ ist schnell erläutert: Für jedes gelesene Buch wandert ein Geldbetrag in ein Sparschwein, die Höhe des Betrages hängt von der Verweildauer des Buches auf dem Stapel ungelesener Bücher ab. Bei bis zu zwei Monaten Verweildauer wandert ein Euro in das Sparschwein. Bücher, die schon länger als zwei Monate ungelesen herumlagen, schlagen mit zwei Euro zu Buche und Bücher, die bereits seit zwei Jahren darauf warten, gelesen zu werden, bringen drei Euro. Zum Ende des Jahres wird dann Kassensturz gemacht und mit dem erlesenen Betrag kann dann verfahren werden, wie es beliebt.“

So weit, so gut!

Hier folgt nun das Gesamtergebnis des Jahres 2017:

Januar 2017

„Gefrorener Schrei“ – Tana French –  1 Euro

„Finderlohn“ – Stephen King –  1 Euro

„Die Blausteinkriege I“ – T. S. Orgel – 1 Euro

Februar 2017:

„Die Suche“ – Nick Louth – 2 Euro

„Tiefe Narbe“ – Arno Strobel – 1 Euro

„Wohin der Wind uns weht“ – Joao Ricardo Pedro – 1 Euro

März 2017:

„Der Finne“ – Taavi Soininvaara – 1 Euro

„Butcher´s Crossing“ – John Williams – 2 Euro

„Good as Gone“ – Amy Gentry – 1 Euro

„Die Glücklichen“ – Kritine Bilkau – 1 Euro

„Das Buch der Spiegel“ – E. O. Chirovici – 1 Euro

„Untreue“ – Paulo Coelho – 2 Euro

April 2017:

„Des Teufels Gebetbuch“ – Markus Heitz – 1 Euro

„Die Grausamen“ – John Katzenbach – 1 Euro

„Auerhaus“ – Bov Bjerg – 1 Euro

„Spiel im Morgengrauen“ – Arthur Schnitzler – 1 Euro

„Die Triffids“ – John Wyndham – 1 Euro

„Die Verwandlung“ – Franz Kafka – 1 Euro

Mai 2017:

„Nullnummer“ – Umberto Eco – 1 Euro

„Die letzten Tage der Nacht“ – Graham Moore – 1 Euro

„Ostfriesen-Killer“ von Klaus-Peter Wolf – 1 Euro

„Under Ground“ – S. L. Grey – 2 Euro

Juni 2017:

„Natchez Burning“ – Greg Iles – 2 Euro (abgebrochen; zählt trotzdem!)

„Into the Water“ – Paula Hawkins – 1 Euro

„Die Krone der Sterne“ – Kai Meyer – 2 Euro

„Der Schneegänger“ -Elisabeth Herrmann – 1 Euro

„Das Geheimnis des Poeten“ – Guido Dieckmann – 2 Euro

„Passagier 23“ – Sebastian Fitzek – 1 Euro

„Die Gestirne“ – Eleanor Catton – 2 Euro

„Die Anatomie des Teufels“ – Jordi Llobregat – 1 Euro

Juli 2017:

„Das Walmesser“ – C.R. Neilson – 1 Euro

August 2017:

„Der Sündenfall von Wilmslow“ – David Lagercrantz – 1 Euro

„Das böse Buch“ – Kai Erik – 1 Euro

„Ulldart – Die komplette Saga I“ – 2 Euro

„Niemandsland“  – Philip Dröge – 1 Euro

„Das Genie“ – Klaus Cäsar Zehrer – 1 Euro

September 2017:

„Spectrum“ – Ethan Cross – 1 Euro

„Die Spur der Bücher“ – Kai Meyer – 1 Euro

„Der letzte Verrat“ – Nicola Moriarty – 1 Euro

„Der Präsident“ – Sam Bourne – 1 Euro

„Alles so hell da vorn – Monika Geier – 2 Euro

Oktober 2017:

„Origin“ – Dan Brown – 1 Euro

„Der Küstenfluch“ -Hendrik Berg – 1 Euro

„Im finsteren Eis“ – Bracken MacLeod – 2 Euro

„Die Petrusmünze“ – Daniel Holbe – 1 Euro

November 2017:

„Erlöse mich“ – Michael Robotham – 1 Euro

„Wenn ich Dich hole“ – Anja Goerz – 2 Euro

„Die Kinder“ – Wulf Dorn – 1 Euro

„Der Fall Kallmann“ – Hakan Nesser – 1 Euro

Dezember 2017

„Konklave“ -Robert Harris – 1 Euro

„Die siebte Leiche“ – Vlastmilil Vondruska – 1 Euro

„Die Königschroniken – Ein Reif von Eisen“ – Stephan M. Rother – 1 Euro

„Die Mädchen von der Englandfähre“ – Lone Theils – 1 Euro

 

Falls ich mich nicht verzählt habe, – wer die Muße hat, es zu tun, möge nachrechnen und mich ggf. korrigieren – komme ich damit auf eine Gesamtsumme von 65 Euro. Das klingt doch mal gut! Ich stocke spontan auf 70 Euro auf!

Da stellt sich dann spontan die Frage: Was tue ich damit?

Und genau damit fangen die Probleme an:

Erstens habe ich nie wirklich in Betracht gezogen, das Geld für mich selbst auszugeben. Daraus resultierte logischerweise zweitens der Gedanke, den Erlös einem „guten Zweck“ zukommen zu lassen. Daran schloss sich wiederum die Frage an, ob ich denn überhaupt darüber rede resp. schreibe, setze ich mich dadurch doch dem Vorwurf aus, nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber!“ zu verfahren. Was mir eigentlich relativ fern liegt – einfach, weil ich nie Gutes tue! :-)

Aber vielleicht kann ich ja die Eine oder den Anderen auf diese Art und Weise davon überzeugen, Ähnliches zu tun, deshalb tue ich es kund.

Kurz gesagt: Die oben erwähnten 70 Euro werde ich jeweils zur Hälfte

LeseLust Leipzig e.V.

und

German Doctors e. V.

zukommen lassen.

Auf „LeseLust Leipzig“ kam ich durch den von mir sehr geschätzten Blog „Lesen in Leipzig“ und einen Bericht, nachdem die Lesekompetenz der hiesigen Schülerschaft immer weiter abnimmt.

Auf „German Doctors e. V.“ kam ich zugegebenermaßen durch einen kürzlich gesehenen Bericht im digitalen Programm des Ersten, formerly known as ARD. Wenn deutsche Ärzte und Innen unentgeltlich in Indien, Bangladesch, Kenia, Sierra Leone oder den Philippinen tätig werden, wo man so etwas wie das deutsche Gesundheitssystem – so beschissen es auch sein möge – nicht hat, oder nicht mal kennt, dann hat das durchaus Unterstützung verdient, sei sie auch noch so klein.

Gut, all das klingt nicht nach den oben erwähnten Problemen. Das eigentliche Problem liegt eher darin, dass ich vorhin Opfer modernen Raubrittertums geworden bin, und das auch noch selbst verschuldet. Ich erwähnte kürzlich, dass mein Auto – aufgrund einer dahinsiechenden Batterie – den Geist aufgegeben hat. In der irrigen Annahme, bei der Vertragswerkstatt – wo ich mein schönes Auto auch kurz nach dem Kartoffelkrieg 1778 gekauft habe, und die auch die einzige vor dem Feiertagswochenende erreichbare war – könnte ein Batteriewechsel nicht soooo teuer sein, wurde ich dort vorstellig.

Nun, ich will es mal so sagen: Von dem, was man dort verlangte – obwohl der Scherge mit dem Starter-Gerät völlig andere Summen in den Raum warf -, hätte ich mir drei No-Name-Batterien kaufen können!

Deswegen: Fahrt nicht zu Vertragswerkstätten, nicht mal wegen Kleinigkeiten! Tut es nicht, Vertragswerkstätten sind die „Erste Ordnung“ des Kfz-Geschäfts! Möge die Macht mit euch sein!

Daraus resultiert jedenfalls, – auch weil ich nie die Disziplin hatte, den entsprechenden Betrag auch wirklich in meine Spar-Eule zu werfen – dass ich die beiden oben erwähnten Spenden erst im Februar tätigen kann, so leid es mir tut. Mit 30 Stunden in der Woche bin ich nicht gerade Krösus. ;-)

Ich werde euch jedenfalls diesbezüglich auf dem Laufenden halten und – falls gewünscht – entsprechende Nachweise liefern.

Aber sei es, wie es sei, die „Sparschwein-Challenge“ geht trotzdem schon mal in ihre nächste Runde, denn auch 2018 werde ich mal schauen, was sich alles so erlesen lässt. :-)

Gehabt euch wohl!

 

 

Liebster Award

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

zuerst einmal wünsche ich euch allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2018!

Die geschätzte Bloggerkollegin Tally hat mich kurz vor Ablauf des alten Jahres – das hoffentlich bald zu recht im Orkus des Vergessens landen wird – freundlicherweise für den „Liebster Award“ nominiert. Vielen, lieben Dank! Nun gebe ich zu, dass meine Begeisterung angesichts solcher Nominierungen in der jüngeren Vergangenheit deutlich abgenommen hat. Und eigentlich wollte ich von der Teilnahme an solchen Aktionen für die nähere Zukunft absehen. Wegen der eingangs erwähnten geschätzten Bloggerkollegin mache ich aber diesmal noch eine Ausnahme!

Allerdings nehme ich mir, wie eigentlich immer, die eine oder andere Regeländerung heraus, was im Einzelnen bedeutet, dass ich

a) keine anderen Blogger und Innen nominieren werde, woraus sich ergibt, dass ich

b) mir keine neue Fragen ausdenke

Die mir von Tally gestellten Fragen lauten:

1. Was erwartet dich im Januar 2018, welche Termine stehen an oder welche Unternehmungen sind geplant?

Nun, ab morgen muss ich erst mal wieder arbeiten gehen. *D´oh!* Das erfüllt mich nicht wirklich mit überschäumender Freude. Aber da Urlaub um Weihnachten herum eigentlich generell recht wenig mit Urlaub zu tun hat – so drei bis fünf Tage sind davon ausgenommen – kann ich genau so gut wieder meiner Erwerbstätigkeit nachgehen.

Ansonsten liegt im Januar eher wenig bis nichts an. Spontan fällt mir nur ein Geburtstag am nächsten Wochenende ein, für den ich meine Teilnahme zugesagt habe, sonst bis jetzt nichts. Und das ist auch gut so!

2. Gehörst du zu den Leuten, die sich jetzt schon (wieder) Gedanken darum machen, wie das nächste Weihnachten aussehen bzw. gefeiert werden soll?  Und gehen dir die Fragen um Weihnachten und Silvester herum, die sich exakt darum drehen, auch irgendwann auf die Nerven?

Nein, jetzt mache ich mir darüber noch keine Gedanken. Hinsichtlich Weihnachten gerate ich erst Anfang Dezember 2018 wieder in einen mentalen Ausnahmezustand. Und auch das ist gut so!

Was Fragen zu Weihnachten und Silvester angeht, nerven mich diese eigentlich weniger  als die Festivitäten selbst.

3. Magst du lieber gekaufte oder selbstgemachte Geschenke? Vielleicht sogar beides?

So lange sich die schenkende Person wenigstens so drei, vier Sekunden Gedanken bezüglich des Geschenks gemacht hat, ist mir eigentlich egal, ob es gekauft oder selbstgemacht ist.

4. Bleiben wir bei Geschenken: Wirst du gern überrascht oder weißt du lieber im Vorraus was man dir schenken wird?

Das kommt ganz eindeutig darauf an, wer mir etwas schenkt. Innerfamiliär bekam ich schon öfter Geschenke der Marke „Ich habe gedacht, Du könntest es gebrauchen!“. Meistens konnte ich damit aber dann doch eher nichts anfangen. Und bevor einerseits der Schenkende beleidigt ist und ich andererseits Dinge, die ich nicht brauche, bei mir herumliegen habe, ist es vielleicht ratsam, etwas abzusprechen. Allerdings insistiere ich innerfamiliär ohnehin darauf, sich nichts mehr zu schenken. Vielleicht kann ich mich in diesem Jahr mit diesem Begehr durchsetzen.

5. Was hat für dich einen höheren Stellenwert: Geburtstag oder irgendein anderes Fest aka Weihnachten, Ostern, Namenstag etc? Oder ist dir sowieso alles wurscht?

Ich feiere unheimlich gern den Geburtstag anderer Leute, verabscheue es aber zutiefst, den eigenen zu feiern! Glücklicherweise verlief der in den letzten Jahren ohnehin in recht überschaubaren Umfang, aber wenn es nach mir ginge, würde ich mich kurz vor meinem Geburtstag absetzen und erst Tage später wiederkommen.

Was die anderen Feste angeht, so sind mir diese eigentlich nur deshalb wichtig, weil ich dann frei habe. ;-)

6. Um meine Haß-Frage weiter zu geben: „Wie geht es dir?“ Und ich will die ehrliche Variante hören 😉

Die ehrliche Variante? Es geht so. Das abgelaufene Jahr beschloss zweieinhalb Tage vor seinem Ende, mir nochmal mit Anlauf ins Gemächt zu treten, indem mein Auto mir den Dienst versagte. Lustiger Einfall, 2017, Respekt! Nun, der Schaden soll morgen behoben werden und wird wohl hoffentlich auch nicht so teuer, insofern gibt es Schlimmeres.

Abgesehen davon bin ich erst mal erleichtert, dass 2017 – der Donald Trump unter den Jahren – jetzt Geschichte ist. Woher ich die unerschütterliche Überzeugung nehme, dass jetzt alles besser wird, nur weil wir statt einer 7 eine 8 im Datum schreiben, weiß ich nicht. Aber es wird jetzt alles besser! Ganz bestimmt!

7. Gute Fee-Zeit: Einen Wunsch hast du frei, der sich im Jahr 2018 erfüllen wird. Welcher Wunsch wäre es, der sich erfüllen soll?

Einen einzigen? Hat man da nicht eigentlich immer drei? Was´n das für ´ne Fee? Teilzeitkraft? Na gut, dann eben einen…

Mir würde es schon reichen, wenn es mir und den mir nahestehenden Menschen im Jahr 2018 gesundheitlich gut gehen würde. Alles andere findet sich!

8. Undank ist ja bekanntlich der Weltenlohn. Du beschenkst jemanden, der dir am Herzen liegt mit einem Herzensgeschenk und die Person reagiert absolut nicht so, wie du es erwartet hast („Naja … kann man ja noch Umtauschen. Du hast ja hoffentlich noch den Kassenbon?“ oder „Oh … toll …selbstgemacht …würg“) Was machst du?

Ich überdenke mein Verhältnis zu dieser Person! ;-) Nein! Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass mir das egal wäre, aber ich könnte damit umgehen. In der Vergangenheit habe ich z.B. auch schon Bücher geschenkt, die mir am Herzen liegen, und die ich für großartig halte, von denen ich aber sicher bin, dass sie nie gelesen wurden. Es gibt Schlimmeres!

Allerdings bin ich ein neugieriger Mensch und würde wahrscheinlich wissen wollen, warum mein Geschenk nicht auf Gegenliebe stößt, allein schon, um so etwas beim nächsten Mal zu vermeiden.

9. Da steht ein Einhorn vor deiner Tür! ERNSTHAFT! Ein Einhorn! Wie reagierst du?

Ich verschenke es! Ich kenne eine ganz zauberhafte Person, die sich riesig über ein Einhorn freuen würde. Würde man fragen wieso, würde besagte Person so etwas sagen wie: „Na, es ist ein Einhorn!“

10. Nachdem du ein riesiges Tamtam um das besagte Einhorn gemacht hast, stellt sich heraus, dass du Silvester einfach nur zu viel gefeiert hast … statt einem Einhorn handelte es sich nur um einen normalen Ackergaul. Und jetzt?

Ich würde mich erkundigen, ob auch für den Ackergaul Verwendung besteht. Falls nicht, würde ich um die Erlaubnis ersuchen, den Ackergaul weiterzuverschenken. Eine andere ganz zauberhafte Person würde sich sicherlich über so einen freuen.

 

So, das war es dann auch schon wieder.

Gehabt euch wohl!