Freitagsfragen # 10

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

eigentlich ist mir zur Zeit – jaha, „zur Zeit“, zwei Worte, „Zeit“ groß, ich bin bei dieser Schreibweise renitent – gar nicht nach bloggen, aber für die Freitagsfragen im Brüllmausblog mache ich natürlich eine Ausnahme.

Die heutigen Fragen beschäftigen sich mit Hobbys, beziehungsweise mit dem, welches man am meisten ausübt. In meinem Fall also lesen. Auch wenn ich im Laufe meiner Bloggerei eigentlich schon fast alles dazu gesagt habe.

1.) Wie bist Du zu Deinem Hobby gekommen?

2.) Was fasziniert Dich an Deinem Hobby?

3.) Jemand möchte Dein Hobby ausprobieren. Was rätst Du?

Antwort zu 1: Tja, wie kommt man dazu? Vielleicht aus Mangel an Alternativen? Für Sportarten beispielsweise bin ich physisch nicht geschaffen. Im musisch-künstlerischen Bereich bin ich – ich erwähne das gelegentlich – ebenso untalentiert wie im handwerklichen – wie Myriaden entäuschter Musik-, Kunst-, Werken- und Textillehrer und Innen bestätigen können. Ein Instrument spielen oder die Malerei fiel damit ebenso aus wie Laubsägearbeiten und häkeln. Was blieb denn da noch im ländlichen Niedersachsen der 80er-Jahre? Wir hatten doch nichts! 😉

Nein, mal im Ernst, ich bin zum Lesen gekommen, wie man eben zum Lesen kommt. Meine Mutter hat mir als Kind vorgelesen, später griff ich selbst zum Buch und habe bemerkt, dass es mir gefiel. Zumindest fiel es mir einfacher, mich in der Schule freiwillig zu melden, um einen Text vorzulesen als mich freiwillig zu melden, um an der Tafel 4x+2=18 nach x aufzulösen.

Antwort zu 2: Diesbezüglich könnte ich ins Detail gehen, worauf ich aber verzichten möchte, da mein Blog einen begrenzten Speicherplatz hat. Lesen hat einfach zu viele positive Aspekte, um alle im Detail zu beleuchten. Beispielsweise mag ich dieses Hobby, weil man es zwar allein ausüben, aber anschließend trotzdem mit anderen Gleichgesinnten darüber reden kann.

Der für mich wichtigste Punkt ist aber weiterhin, – und auch das erwähnte ich schon einmal – dass ich beim Lesen am besten abschalten und entspannen kann. Egal, ob ich lesenderweise durch unwirtliche Fantasy-Landschaften streife, an Bord von James Cooks „Endeavour“ den Pazifik bereise oder an der Seite von Edward Cullen… – na gut, Letzerer nicht, aber ich will sagen: Während ich bei den Geschehnissen eines Buches praktisch „dabei“ bin, bin ich aber auch ziemlich weit entfernt vom „hier“. Und das kann manchmal wirklich wohltuend sein.

Antwort zu 3: Wenn jemand nicht liest, hat er oder sie meistens gute Gründe dafür. dann würde ich auch nicht missionierend tätig werden. Wer sich aber tatsächlich mit dem Gedanken trägt, damit anzufangen, dem kann ich nur raten: einfach anfangen. Sicherlich sollte man sich vorher darüber Gedanken machen, was einem denn gefallen könnte. Wenn jemand „Arielle, die Meerjungfrau“ als Lieblingsfilm angibt, würde ich ihm oder ihr nicht gerade „Evil“ von Jack Ketchum als erste Lektüre empfehlen, das könnte abschrecken. Und wer Mühe hat, sich über einen längeren Zeitraum zu konzentrieren, dem würde ich auch von „Krieg und Frieden“ abraten. Generell glaube ich aber zwei Dinge:

Erstens, dass es für jeden Menschen das passende Buch gibt!

Zweitens, auch wenn es pathetisch klingt, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn mehr Leute lesen würden.

 

Damit will ich es auch schon wieder bewenden lassen. Jetzt verziehe ich mich wieder mit „Der Präsident“ von Sam Bourne in meine Leseecke, in der Hoffnung, das in der Nachbarschaft stattfindende Zeltfest und die daraufhin mitten in der folgenden Nacht durch die heimische Gemarkung streifende Unzahl volltrunkener Minderjähriger mittels dieser Lektüre besser ausblenden zu können. Siehe Antwort zu 2. 😉

Ich wünsche allseits noch einen schönen restlichen Freitag und ein erholsames Wochenende.

Gehabt euch wohl!

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3 Kommentare zu „Freitagsfragen # 10

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