Freitagsfragen #7 mit leichter Verspätung

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

in meiner Abwesenheit scheint es lediglich eine weitere Ausgabe der Freitagsfragen im Brüllmausblog gegeben zu haben. Das wiederum gibt mir die Gelegenheit, ganz entspannt meinen Rückstand aufzuholen die Beantwortung dieser Ausgabe heute nachzuholen. Passenderweise ist heute wenigstens Freitag. 🙂

Schreiten wir also nunmehr zur Tat.

  1. Was bricht Dir das Herz?
  2. Worüber hast Du zuletzt herzhaft gelacht?
  3. Was hast Du im letzten Traum geträumt, an den Du Dich erinnern kannst?
  4. Die Wahl der Qual: Jeden Tag etwas essen müssen, das Du hasst oder täglich in einen Hundehaufen treten?

 

Antwort zu 1.:

Frauen! Regelmäßig! Immer und immer wieder! Und nachhaltig!

Nein, eigentlich nicht. 🙂 Irgendwie klingt die Frage danach, was mir das Herz bricht, auch reichlich pathetisch, oder!? Ich meine, verschiedenste Dinge, Ereignisse, Personen erzeugen bei mir schon bestimmte Reaktionen. So sorgen schwarze Blöcke in Hamburg bei mir für Wut, Frauke Petry für Übelkeit und die Transferpolitik des SV Werder Bremen für Unverständnis – aber mir fiele jetzt kein Szenario ein, bei dem ich sagen würde, dass ich fürchte, dass mir dadurch „das Herz gebrochen“ würde.

Antwort zu 2:

Wenn ich so darüber nachdenke, komme ich zum Schluss, dass ich momentan vergleichsweise wenig lache. Das muss am Wetter liegen…

Den letzten herzhaften Lacher erzeugte heute Morgen ein Satz aus einem Beitrag von Nom in ihrem Blog „Bücher verschlingen„, der da lautete: „32 Tage wohnt der Junge, der Adonis aussehen lässt, als sei er ein Häufchen mumifizierter Parmesan, neben mir.“

„ein Häufchen mumifizierter Parmesan“! 🙂

Antwort zu 3.:

Ich konnte mich in jüngeren Jahren irgendwie besser an meine Träume erinnern als heutzutage. Der letzte Traum, der mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist, war einer aus der letzten Woche, in dem ich von einem Wirbelsturm geträumt habe, der sich durch die Skyline einer mir unbekannten Großstadt pflügte und sich dabei auf mich zu bewegte! Das war eher nicht so erhebend. Also, erhebend war er schon, schließlich erhob ich mich sehr bald danach freiwillig aus dem Bett, aber schön halt, nee, schön war das nicht.

Die im Bereich der Traumdeutung kundige, ausgesprochen sympathische Blogger-Kollegin Tally teilte mir diesbezüglich mit, dass es sich dabei um den „worst case“ in der Traumdeutung handele. Ja, super!

Seitdem warte ich eigentlich darauf, das irgendwas Existenzbedrohendes passiert…

Antwort zu 4.:

Momentan wäre ich über das Eine ebenso wenig begeistert wie über das Andere. Pünktlich zum Wochenendbeginn hat sich nämlich die ordnungsgemäße Funktion meines Verdauungstrakts unerlaubt von der Truppe entfernt. Will sagen: Mir ist unter anderem ein bisschen kodderig heute. Und die Vorstellung, in dieser Situation irgendetwas essen zu müssen, was ich nicht mag, behagt mir genau so wenig, wie das eklige Szenario eines Tritts in Hundehaufen.

Na, wenigstens sorgt mein mangelndes Wohlbefinden wohl dafür, dass ich mich in Bälde aufs Sofa zurückziehe, um dort ein möglichst unaufgeregtes Wochenende mit dem einen oder anderen Buch zu verbringen. Wenn alles so klappt, wie ich mir das vorstelle. Was es übrigens selten tut!

Wie dem auch sei, generell würde ich mich in dieser Frage wohl für den Hundehaufen entscheiden. Essen bedeutet nämlich zu großen Teilen Lebensqualität, und wenn man die mir nähme, indem man mich mittags mit Kutteln, Kalbsbries oder Spargel dauerfolterte – nein, das wäre nicht so schön.

 

Das war´s auch schon wieder. Gehabt euch wohl!

 

 

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5 Kommentare zu „Freitagsfragen #7 mit leichter Verspätung

  1. Hm, über die letzte Frage habe ich lange nachgedacht.
    Könnte ich das Essen nicht verweigern? Ich muss ja nicht essen, oder jedenfalls nicht das, wenn es mir vorgesetzt wird. Ein Tag ist lang. Die Frage war ja: jeden Tag ETWAS essen müssen, was man nicht mag.
    Etwas heißt nicht, dass ALLES an dem Tag versaut ist. Außerdem, ich entscheide, was ich koche, da ICH koche. In einen Hundehaufen zu treten macht man ja leider meist unbewusst, weil man nicht richtig hingeschaut hat. Dieses Missgeschick kann einem also in der Tag jeden Tag passieren. Aber wer sollte mir täglich ein Essen präsentieren, was ich nicht mag, wenn nicht ich? Und warum sollte ich mir was kochen, was ich nicht mag?
    So gesehen würde ich mich auf jeden Fall für das Essen entscheiden. Denn in einen Hundehaufen zu treten ist mit das Widerlichste, was ich mir vorstellen kann.

    Gefällt 1 Person

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