Back to black?

Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

hach, wie habe ich mich auf diese Überschrift gefreut! 😉 Ein Dank an Amy Winehouse! Ich hatte mich erst für „Start from the dark“ entschieden, den Titel eines sogenannten „Comeback-Albums“ einer schwedischen Rockband, die in den 80ern einen Welthit hatte, der sich heutzutage in erster Linie durch seinen enervierenden Keyboard-Einsatz auszeichnet – aber dieses Album kennt, mit Verlaub, leider keine Sau. Deshalb Amy.

Man glaubt es kaum, aber es sind schon wieder fast drei Wochen ins Land gegangen, seitdem ich mich in eine kurze Blog-Auszeit verabschiedet habe. Und so langsam juckt es dann doch wieder in Fingern, den einen oder anderen Text aufs virtuelle Papier zu bringen. Was hat sich nun in diesen drei Wochen getan?

Nun, das Offensichtliche zuerst: Mein Blog hat ein neues Layout! In der jüngeren Vergangenheit mehrten sich die Stimmen, die beklagten, dass längeres Lesen der weißen Schrift auf schwarzem Grund leicht duselig im Kopf macht. Ich hatte darüber nachgedacht, diesen Umstand im Brustton der Überzeugung als kostenloses Feature meines Blogs zu verkaufen. Als Leser-Service, quasi. Ein bisschen duselig im Kopf sein, schadet in gelegentlichen Abständen schließlich nichts. 😉 Das hätte mir allerdings niemand abgenommen, und da ich zugeben musste, dass diese Kritik nicht so ganz aus der Luft gegriffen ist, musste eine Veränderung her.

Also habe ich versucht, im Rahmen meiner Möglichkeiten am Layout zu schrauben. Jetzt gibt es aber Dinge, die mich relativ schnell an den Rand der Verzweiflung und/oder das Ende meiner psychischen Belastbarkeit bringen. Dazu gehören beispielsweise basteln, das Nachmittagsprogramm der privaten Fernsehsender und eben jegliche Arten von Design und optischer Gestaltung. Nach unzähligen gescheiterten Versuchen, mein ursprüngliches „Theme“ nach meinen Vorstellungen abzuändern, näherte ich mich also oben genannter Verzweiflung und einem mittleren Blutrausch, als mir bewusst wurde, dass mein Scheitern nicht in erster Linie mit meinen zugegebenermaßen überschaubaren diesbezüglichen Fähigkeiten zusammenhängt, sondern eher mit den wenigen Gestaltungsmöglichkeiten, die WordPress einem so zur Verfügung stellt. Kurz dachte ich daher darüber nach, ein kostenpflichtiges Upgrade für meinen Blog durchzuführen, um die Gestaltungsmöglichkeiten zu erhöhen, da meldete sich glücklicherweise mein Kleinhirn, um mich zu fragen, ob ich spinne.

Also musste ein Plan B her,  und der besteht eben in einem neuen Theme. Inwieweit die jetzige Optik von Dauer sein wird, welche Veränderungen ich vielleicht noch vornehme – man wird sehen. Soviel zum Layout.

Was hat sich sonst noch getan? Nun, in persönlicher Hinsicht hat sich für mich nicht alles so gefügt, wie ich das gerne hätte. Ich bin aber frohen Mutes, dass sich das ändert, sobald ich irgendwie diesen aktuellen Monat überstanden habe. Dass dieser Monat auch noch meinen Geburtstag beinhaltet, dem ich nicht gerade glücksselig Blumen streuend entgegenblicke, macht das mit dem Überstehen des Monats nicht einfacher, aber sei´s drum! 😉

Ansonsten standen die letzten drei Wochen im Zeichen des Erkenntnisgewinns. So habe ich herausgefunden, warum ich mir ungern alleine Filme ansehe: Weil es unter Umständen blöd ist, wenn man anschließend mit niemandem drüber reden kann! Während ich nämlich „Jack Reacher“ relativ schulterzuckend über mich ergehen ließ, hätte ich nach „The Imitation Game“ schon gerne anschließend darüber diskutiert, mit welcher Leichtigkeit Benedict Cumberbatch die zauberhafte Keira Knightley gnadenlos an die Wand spielt! 😉 Bei allem Respekt vor Keira Knightley, die mag ich.

Eine weitere Erkenntnis betrifft das zurückliegende Wochenende. Die Krawalle in Hamburg haben mich nämlich in meinem Eindruck bestätigt, dass dieses Land zunehmend von Idioten beider Ränder des politischen Spektrums bevölkert wird, die ich gleichermaßen verabscheue. Mehr sag ich dazu jetzt nicht, sonst rege ich mich nur wieder auf…

Genug der Rückschau, wie geht es jetzt weiter!? Nun, in naher Zukunft werde ich mich mal damit beschäftigen, ob, und wenn ja, wie viele „Freitagsfragen“ aus dem Brüllmausblog ich verpasst habe und mir ggf. die Freiheit herausnehmen, diese nachträglich zu beantworten. Dann folgt noch eine verspätete Quartalsübersicht hinsichtlich der „Sparschein-Challenge“, bevor es mit der nächsten Rezension weitergeht: „Die Wanderapothekerin“ von Iny Lorentz.

Nein, natürlich nicht!  😉 Es geht bald weiter mit „Die Anatomie des Teufels“ von Llobregat oder Fitzeks „Passagier 23“. Oh, und das Buch-Date liegt auch nicht mehr in weiter Ferne, wenn ich mich nicht irre. So langsam wäre es mal an der Zeit, sich die Lektüre zu beschaffen… 🙂

Gehabt euch wohl!

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43 Kommentare zu „Back to black?

  1. Endlich kann ich Deine Rezensionen auch im Geschäft lesen, ohne dass mich meine Kollegen schräg von der Seite angucken… 😀
    Sehr schönes neues Design und auch ich bin ein Fan von schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund und jetzt sehr zufrieden.

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, für Außenstehende mag das vorherige Design den Eindruck erweckt haben, man sei auf einer fragwürdigen Satanisten-Website unterwegs. Und doch – mir hats eigentlich gefallen. 😉

      Sei´s drum: Wenn Du zufrieden bist, bin ich auch zufrieden! 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Ich mochte dieses pubertäre Blogdesign viel lieber. Da wusste ich wenigstens sofort, in welcher Design-Hölle ich gelandet bin. Aber Hauptsache, du bist zurück im Schwarzen … Amy Wienerhouse … Öhm … Hättest du nicht in schwarz zurückkommen können? Und ein paar Filmrezensionen schreiben, um dich auszutauschen? Um anschließend „Die Wanderschmierfinkin“ von Tiny Balsen (Vorsicht, der erfordert eine Assoziationskette!) in den Himmel zu loben?



    Endlich, willkommen zurück. 🙂

    Gefällt 1 Person

    1. Pubertär? Design-Hölle? Haben wir heute unseren charmanten Tag, oder was!? 😉

      Über die Assoziationskette sinniere ich noch, dafür ist es mir jetzt zu spät. 🙂

      Ach ja, und: Danke!

      Gefällt mir

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