Freitagsfragen #3

Die Freitagsfragen im Brüllmausblog gehen in die dritte Runde. Und ich gehe mit. Herzlichen Dank an die Initiatorin dieser Aktion. Die heutigen Fragen lauten:

  1. Gibt es etwas, das Du unbedingt noch ändern, erledigen oder gerade rücken willst?
  2. Welche Angewohnheit magst Du an Dir? Was würdest Du Dir dagegen gerne abgewöhnen?
  3. Was würdest Du mit einem 10 Millionen Euro Gewinn machen?
  4. Die Wahl der Qual: jeden Tag einen laut quietschenden Einkaufswagen vor sich herschieben oder jeden Tag nasse Socken bekommen?

 

Antwort zu 1: Ich denke und denke und denke – und doch will mir irgendwie nichts einfallen. Gerade zu rücken habe ich nach eigener Auffassung nichts. Falls das jemand anders sieht, möge sie oder er sich melden oder fortan für immer schweigen. 🙂

Auch zu erledigen gäbe es momentan nichts. Mir würden zwar zahlreiche Menschen des aktuellen Weltgeschehens einfallen, die ich gerne erledigt sähe, aber „etwas“ erledigen muss ich gerade nicht.

Ändern würde ich dagegen schon gern das eine oder andere, aber einerseits gehe ich diesbezüglich nicht ins Detail und andererseits scheitern diese potenziellen – seit wann empfiehlt der Duden eigentlich „potenziell“ als Schreibweise statt „potentiell“? Oder war das schon immer so? Ich bin verwirrt und bitte diesbezüglich um Aufklärung – diese potenziellen Änderungen also scheitern andererseits an meiner realistischen Einschätzung von Wunsch und Wirklichkeit.

Antwort zu 2: Also, in Wochen wie dieser mag ich an mir vor allem meine Fähigkeit, morgens aufzustehen und meinem Tagwerk nachzugehen und eben nicht dem Drang nachzugeben, stattdessen doch lieber zwecks Frustabbau plündernd und brandschatzend durch die norddeutsche Tiefebene zu ziehen. 🙂 Ihr merkt, diese Woche ist noch nicht so die meine. Aber lassen wir das.

Wenn ich eine Angewohnheit an mir mag, dann die, dass ich von mir behaupte, dass man mich jederzeit kontaktieren kann, wenn man mal einen Rat, ein offenes Ohr oder auch ein mehrstündiges Parkuhrartiges Schweigen braucht, während man sich ausheult.

Hmmm, und welche Angewohnheit würde ich mir gerne abgewöhnen? Sagen wir mal so: Ich bin ein ausgesprochen diplomatischer Mensch, man könnte es auch indifferent nennen. Es soll Menschen geben, die davon nur so semi-begeistert sind. Ich könnte also darüber nachdenken, zukünftig mal deutlicher meine Meinung zu sagen und zu vertreten anstelle von „mir egal“ oder „mach, wie Du denkst“. Aber wenn man damit einmal angefangen hat… 😉

Antwort zu 3: Meine erste Amtshandlung wäre die Renovierung des Wohnhauses. Anschließend würde ich jemanden einstellen, der sich regelmäßig um den Garten kümmert.

Mit dem verbliebenen Geld würde ich das Büro meines Chefs betreten, mich ihm gegenüber in den Stuhl fläzen, die Beine auf den Tisch legen und sagen: „Hömma, min Jung, wat willste denn für den Schuppen haben?“ Ich würde ihm sogar erlauben, weiter da zu arbeiten. 😉

Oder aber ich eröffne mit dem Geld meine eigene gut gehende Buchhandlung. Irgendwie wollte ich das immer schon mal machen. Und da mir die Qualifikation fehlt, um auf andere Weise im Buchhandel zu landen, mache ich es dann eben so! 😉

Ooooder aber ich nehme die dritte Möglichkeit: In der jüngeren und auch schon älteren Vergangenheit haben immer häufiger Menschen im persönlichen Gespräch oder über einen Kommentar in meinem Blog vorgeschlagen, ich solle doch mal ein Buch schreiben. 10 Millionen Euro dürften mir die finanzielle Sicherheit geben, die ich bräuchte, um das dann auch wirklich in Ruhe zu tun – alternativ starte ich wahrscheinlich aus Verzweiflung irgendwann eine crowdfunding-Kampagne dafür. 🙂

Antwort zu 4: Da fällt mir die Wahl doch ausgesprochen leicht. Ich nehme die nassen Socken. Quietschende Geräusche in Verbindung mit Einkaufen – nee, das ertrage ich nicht, das ist doch eher eine Maßnahme für den Strafvollzug! 🙂

 

Auch heute gilt wieder: Wer bei den Freitagsfragen mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Ein Link auf den Brüllmausblog wäre dann nett.

Kommt gut ins Wochenende und gehabt Euch wohl!

 

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7 Kommentare zu „Freitagsfragen #3

    1. Vielen lieben Dank, in mehrfacher Hinsicht. 🙂 Ich bin in der Tat mit ziemlich vielem bzw. vielen kompatibel, es gab im Laufe meines Lebens allerdings doch schon so ein, zwei Menschen, mit denen ich gar nicht erst kompatibel sein will! 😉

      Und was das Schreiben eines Buches in meiner potenziellen – wirklich, warum eigentlich „potenziell“ statt „potentiell“? – Buchandlung angeht: Das würde multitasking bedeuten! Ich bin ein Kerl, ich kann sowas nicht! 😉

      Gefällt 1 Person

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